20. April 2017

So what? First working then dancing?

 

Frohes Osterfest 2017 - Erstaunlicherweise haben scheinbar alle das ach so schlimme #Tanzverbot überlebt und die gleichfalls religiös begründete und traditionelle Freizeit u.a. am #Karfreitag gut genutzt.

Ein Punkt ist aber immer noch unklar: wie begründet man, dass der Karfreitag ein arbeitsfreier Feiertag bleibt, wenn man das religiös-traditionelle Element so heftig angeht und kritisiert?

Vollkommen unsinnig scheint die Forderung nach Abschaffung des Tanzverbotes mit Verweis auf Italien. Ist den Fordernden eigentlich bekannt, dass Italien zwar kein Tanzverbot an Karfreitag kennt, der Karfreitag dort aber ein normaler Arbeitstag ist?! Der Karfreitag in Italien nur noch den Status eines Gedenktages besitzt.

Die Umsetzung der Forderung -der ach so klaren Trennung von Staat und Kirche- wird also wohl am Ende nur einen wirklich freuen: die Arbeitgeber. Als Linke sollten wir aber doch eigentlich die Positionen der Arbeitnehmer vertreten.

Aber immerhin kann man dann tanzen wie die Wilden, so wie an jedem anderen Arbeitstag auch. So what? First working then dancing? #christinnenbeiderlinken

 

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