27. Januar 2016

Termine #coops

1. 28. Januar 2016, Nauwieserstraße 11, ab 18:30 Uhr, AUFTAKTVERANSTALTUNG, BETRACHTUNG DER ABRAHAMITISCHEN RELIGIONEN - wir wollen Wissenbrücken zum besseren Verständnis und für mehr Wissen um die Themen erwerben

Liebe Genossin. Lieber Genosse. Ich erlaube mir Dich, auch im Namen unseres Genossen Walter Kappmeier, zu der ersten Veranstaltung der LAG Christ*innen, die in Kooperation mit dem fds_Saar erfolgen wird, ganz herzlich einzuladen. Thema: „Ist Muhammed unter den üblichen Kriterien der katholischen Kirche als Heiliger kategorisierbar?“ Die LAG Christ*innen bei der Linken Saar führt in Kooperation mit dem fds_Saar am 21. Januar 2016, ab 19 Uhr, in der Nauwieserstr. 11, in Saarbrücken ihre Auftaktveranstaltung zur Betrachtung der abrahamitischen Religionen durch. Als Auftaktthema wurde die Fragestellung „Ist Muhammed unter den üblichen Kriterien der katholischen Kirche als Heiliger kategorisierbar?“ gewählt, da diese zu einer Betrachtung der historischen Person zwingt, aber auch einen interessanten Einblick in die katholische Definition eines Heiligen liefert und natürlich einiger Einblicke in das heilige Buch des Islam, den Qur'an, bedarf. Der Vorwurf ein ... ganzen Beitrag anzeigen

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13. Januar 2016

Zwischen Trauer und trauriger Gewissheit

Wieder ein Anschlag in der Türkei. Diesmal starben bei einem Selbstmordattentat auf dem Platz vor der Blauen Moschee acht deutsche Touristen, neun deutsche Staatsbürger wurden verletzt. „Den Opfern und ihren Angehörigen gelten in diesen Stunden unser Mitgefühl und unsere Gedanken“. Bei Betrachtung des Anschlages und der absolut marginalen Wahrscheinlichkeit, dass es so viele deutsche Staatsbürger auf diesem belebten Platz der türkischen Metropole rein zufällig trifft, kann man nur feststellen, dass der Krieg nun in voller Härte auch in Deutschland angekommen ist. „Die schreckliche, menschenverachtende Fratze trifft nun auch Deutschland als Waffenexporteur und militärisches Unterstützungsland. Die Regierung, die Große Koalition, hat einen Weg eingeschlagen und die Bürger zahlen jetzt den Preis: finanziell und nun auch noch mit ihrem Leben. Keiner der Getöteten war ein Soldat, der sich eines Risikos bewusst gewesen ist. Sie wollten Entspannung und Erholung in friedlicher Atmosphäre. Die Frage, die jetzt noch offen bleibt, ist wohl nicht mehr ob, sondern nur noch wann es deutsche Bürger in der Heimat selbst treffen wird.“ ... ganzen Beitrag anzeigen

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9. Januar 2016

Die Machtfrage von Links stellen

(aus: neues-deutschland.de) Die Diskussionen über Chancen und Grenzen linker Bündnispolitik gegen die zunehmende Rechtsentwicklung in Deutschland und Europa gehen weiter. Das linksreformerische Forum Demokratischer Sozialismus in der Linkspartei hat sich jetzt mit »einem vielleicht letzten, aber notwendigen Plädoyer« für Rot-Rot-Grün zu Wort gemeldet. Die Sprecher Luise Neuhaus-Wartenberg und Dominic Heilig plädieren in einem Papier für einen neuen, veränderten Dialog zwischen Linkspartei, SPD und Grünen im Hinblick auf die Bundestagswahlen 2017.Es sei »Zeit für einen Aussöhnungsprozess« zwischen den drei Parteien, heißt es in dem Beitrag. Rot-Rot-Grün müsse »neu gedacht werden, sich absetzen von dem bloßen Zusammenrechnen von Mehrheiten bei gleichzeitiger Verweigerung«. Zudem müssten »inhaltlich-programmatische Fundamente« geschaffen werden. Die Linken-Politiker bezeichneten die zwischen den Parteien häufig zu beobachtende »Vergabe von Schulnoten« als »abgelutscht« und Beleg dafür, dass sich die drei Parteien einer ernsthaften Auseinandersetzung »mit der eigenen Politik und den eigenen strategischen und programmatischen Zielen« verweigern. Neuhaus-Wartenberg und Heilig forderten auch die Linkspartei zur Selbstveränderung auf. Die Partei müsse sich weiter öffnen und zugleich »die Machtfrage von links« drängender stellen. »Seit zehn Jahren nun sitzt die Linke in Opposition im deutschen Parlament. Es ist an der Zeit, eine nächste Stufe zu erklimmen«. Wer sich an rot-rot-grünen Bündnissen in den Ländern beteiligen und diese sogar anführen will, »sich auf Bundesebene aber« dem verweigere, verfolge einen doppelten Standard, so das Papier. Hier die PDF-Datei mit dem vollständigen Text: http://goo.gl/wBP7Mu ... ganzen Beitrag anzeigen

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8. Januar 2016

Erklärung des Bundesvorstandes zu den Übergriffen in Köln

Wir verurteilen die Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht scharf. Es ist für uns selbstverständlich, dass die Täter schnellstens ermittelt und vor Gericht gestellt werden müssen. Dies ist Aufgabe der Polizei und Justiz. Auch muss erörtert werden, inwieweit seitens der Polizei in diesem Zusammenhang gehandelt wurde, oder eben nicht. Auch hier ist schnelle Aufklärung gefragt. Zentral für uns ist jedoch die Situation der von Gewalt betroffenen Frauen. Den von den Übergriffen betroffenen Frauen gehört unsere Anteilnahme und Solidarität. Wir sind uns bewusst, dass allein reicht nicht aus. Für sie müssen neben Solidarität nun ausreichend Angebote der professionellen Unterstützung zur Verfügung gestellt werden.

Ja, die Vorfälle in Köln stehen gerade zurecht im Fokus der öffentlichen Debatte. Wie diese jedoch geführt wird, ist mit Verlaub, unterirdisch. Ob rassistische Hetze oder Forderungen nach Verschärfung des Asylrechts, der Ruf nach Abschiebungen o. ä. haben nichts, aber auch gar nichts mit einer wichtigen und notwendigen Debatte zu den Geschehnissen zu tun. Das ist klares Schüren von Ängsten, bedienen von Ressentiments und rass ... ganzen Beitrag anzeigen

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20. Dezember 2015

Spanien zeigt Austeritätsparteien die Rote Karte

Der spanische Congreso (de los Diputados) wird nach den Wahlen am 20. Dezember 2015 bunter. Neben der Volkspartei (PP) und den Sozialisten der PSOE finden sich dort nun auch die Linkspartei Podemos und die liberalen Ciudadanos wieder. Nach Auszählung von ca. 80 Prozent der abgegeben Stimmen kommt die PP auf rund 28,4 Prozent und somit 123 der 350 Sitze. Somit 63 weniger als bei den Wahlen vor vier Jahren. Ein Drittel der Stimmen und die absolute Mehrheit (176 Stimmen) verloren. Die PSOE kommt auf 22,4 Prozent und 92 Mandate, also minus 18 Mandate. Das wohl schlechteste Ergebnis der Post-Franco-Ära. Die liberalen Ciudadanos kommen auf 13,6 Prozent und 38 Mandate. Die Linkspartei Podemos auf 20,5 Prozent und 68 Mandate. Eine Koalition aus PP und liberalen Ciudadanos käme aktuell auf 161 Mandate, 15 zu wenig um die absolute Mehrheit zu haben. PSOE und Podemos kommen auf 160, 16 zu wenig.
Nach dieser Wahl ist klar, dass das gute Abschneiden der Anti-Austeritätsparteien einen deutlichen Protest gegen die bisher alleine regierende PP darstellt. Die durch Rajoy (PP) eingeführten Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen führten Spanien zwar auf den Weg aus der Krise, der Preis ist eine ... ganzen Beitrag anzeigen

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14. Dezember 2015

Frankreich bekommt die Kurve – ist nun jubeln angesagt?

Erleichtert kann man über die zweite Runde der französischen Regionalwahlen irgendwie schon sein. So darf man davon ausgehen, dass die rechtsextreme Front National keine Region gewinnen konnte, aber ein echter Grund zum Aufatmen oder gar für Jubelschreie ist das Ergebnis eher nicht. Betrachtet man die Gründe für den Rückschlag der FN muss man feststellen, dass die erste Runde eine Unzufriedenheitserklärung der Wähler*innen gewesen ist. Ein deutlicher Warnschuss vor den Bug. Bei der zweiten Runde dürfte der Schock über die deutlichen FN-Wahlerfolge aufgerüttelt haben. So gaben fast 10 Prozent mehr Wähler*innen ihre Stimme ab. Zudem zogen die Sozialisten meist ihre Listen für den zweiten Wahlgang zurück um einen FN-Sieg vor Ort zu verhindern und riefen ihre Wähler*innen dazu auf die konservativ-bürgerlichen Vertreter*innen zu unterstützten. Es bleibt aber festzustellen, dass die Wähler*innen vielerorts nun eine*n Vertreter*in aus dem Lager Nicolas Sarkozys bekommen, was nicht gerade als politischer Idealzustand aus Sicht der Linken gelten kann. Und es bleibt -trotz aller Bemühungen- traurige Tatsache, dass die FN immer noch 28-41 Prozent erreichte. Das Fazit dieses 2. Runde kann nur sein, dass Frankreich hat sich gegen eine eindeutig rechtsextreme, aber für eine konservativ-bürgerliche Ausrichtung entschieden hat. Die Gefahr durch die FN ist nicht gebannt. Nun muss sich die Politik endlich um Lösungen für die Fragen der Beschäftigung, der Beseitigung der Arbeitslosigkeit bemühen. Es müssen neue Ausbildungsstellen, neue Perspektiven geschaffen werden und faire Verträge für Arbeiter*innen her. Sonst wird die FN wie ein Schreckgespenst weiter durch Frankreich geistern. Und ob dann Zweckbündnisse noch zur Vermeidung helfen werden, darf hinterfragt werden. Zum Jubeln besteht eher kein Grund, aber zumindest darf man über den Wahlausgang in Frankreich erleichtert sein. ... ganzen Beitrag anzeigen

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7. Dezember 2015

Bedenklicher Rechtsruck in Frankreich, Uneinigkeit des linken Lagers

Bedenklicher Rechtsruck in Frankreich, Uneinigkeit des linken Lagers – „Genoss*innen steht endlich zusammen!“ Bei den Wahlen erreichte die Front National ca. 30 Prozent und damit ihr bestes Ergebnis bislang. Das Bürgerliche Parteienbündnis kam auf ca. 27 Prozent, Sozialisten auf ca. 23-24 Prozent, Grüne + Linksfront lagen bei ca. 10 Prozent. Fatal wäre das Zeichen eines (national-)konservativ-bürgerlichen Lagers mit ca. 57 Prozent. Und auch ein Bündnis zwischen Sozialisten und Konservativen mit 50-51 Prozent kann man mit Sarkozy im Hintergrund nur als suboptimal bezeichnen. Statt das linke Lager weiter mit eigenen Listen zu spalten und sich selbst dadurch zu schwächen, sollte man zusammenstehen! Gemeinsam sind Sozialisten, Grüne und Linksfront für 33-34 Prozent gut. Zumindest wäre man dann ein starker Verhandlungspartner in einer Koalition, die die Front National verhindern kann. „Für mich als Saarländer ist die Tatsache erschütternd, dass die Front National auch in unserer Grenzregion Elsass-Lothringen-Champagne-Ardenne stärkste Kraft wurde. Auf Genoss*innen, steht in der zweiten Wahlrunde zusammen.“ ... ganzen Beitrag anzeigen

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6. Dezember 2015

Saarland, Trial-and-Error-Feldlabor der RAG

Die Ruhrkohle AG (RAG) verharmlost mögliche Gefahren durch den Grubenwasseranstieg seit Jahren - hier sei auf den Beitrag, den Sie online unter http://goo.gl/Myt27H abrufen können, „Ruhrkohle AG (RAG) vergisst: es geht nicht nur um Beben!“ vom 17.9.2014 verwiesen. Der Vorstandsvorsitzende Tönjes versucht aktuell eine Einhaltung der Grenzwerte für den Giftstoff PCB, also giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen, herbeizureden. Die Faktenlage hingegen spricht andere Worte. Schon im Juni 2015 ergaben Messungen, dass der PCB-Grenzwert in saarländischen Gewässern teilweise um das vier- bis achtfache der erlaubten Werte überschreitet und dies durch den Eintrag des Grubenwassers in die Gewässer begründet wird. Unbekannt ist zudem die Menge an PCB, die noch in den Gruben lagert und die bei Grubenausflutungen ausgeschwemmt wird, sowie das Maß der daraus resultierenden Umweltschäden. Die Landesregierung erlaubte 2012 die Grubenflutung des Bergwerks Saar ohne fundierte Fakten über mögliche Gefahren eingefordert zu haben; Dank des Widerspruchs der Gemeinde Nalbach mussten die Pumpen wiederangeschaltet werden, doch für wie lange? Nun liegen Messdaten vor und die Pflicht der Landesregierung wäre es nun endlich unabhängige Gutachten erstellen lassen. Es darf nicht sein, dass die Zeche weiterhin den Saarländer*innen zugeschustert wird. Diese sehen sich seit Jahren als die Zahler in diesem Trial-and-Error-Feldlabor! Eingesetzt um mit ihrem Geld und ihrem Gut die wirtschaftlichen Interessen der RAG zu bedienen. Wann beginnt die Landesregierung endlich die Umwelt, vor allem aber auch die Gesundheit der saarländischen Bürger*innen in den Fokus ihrer Politik zu rücken?! ... ganzen Beitrag anzeigen

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8. November 2015

X-GIDA nicht durchpunken bitte! Ihr müsst jetzt stark sein!

Denn viele der Worte, die arabischen Ursprungs sind, wurden im Laufe der Jahrhundert so vielen lautlichen Varianzen ausgesetzt, dass man das zu Grunde liegende Etymon in seiner arabischen Grundform kaum mehr erkennen kann; was den ein oder die andere dazu verleitet islamisierende Elemente erst in den heutigen Tagen auszumachen. Im Saarland trifft es uns natürlich gleich doppelt hart, was sicherlich darin begründet ist, dass unser Bundesland (zumindest die Fläche) doppelt und dreifach vom Deutschen und Französischen innerviert wurde und diese Sprachen wiederum selbst die Begriffe als Lehnworte in die entsprechende Lexik aufgenommen haben. Von den arabischen Einwandern der letzten Jahrzehnte einmal ganz abgesehen, wären diese doch schon fast als Primärquellen bzgl. der richtigen Aussprache und Schreibweise der Worte anzusehen. Einige Beispiele für ursprünglich arabische Ausdrücke, die wir so auch im Saarländischen, als deutschem Dialekt, finden: Algebra, Adel, Alchemie, Alkohol, Arsenal, Artischocke, Fanfare, Gala, Gibraltar, Gitarre, Jacke, Kabel, Kaliber, Kandare, Karaffe, Kaffee, Konditor, Lack, Lärche, lila, Limonade, Magazin, Mandoline, Marzipan, Maske, Massage, Mosai ... ganzen Beitrag anzeigen

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11. Oktober 2015

Suruç

Je nach Quelle 94-128 Tote, bis zu 246-500 Schwerverletzte nun in Ankara. Nach Suruç das zweite Attentat auf eine pro-kurdische Demonstration. Die Schuldigen? Je nachdem wer spricht: der türkische Staat, die PKK und selbst die HDP steht auf der Liste. Die Wahrheit hingegen ist unklar. Klar hingegen ist, dass auch hier wieder viele unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben. Sie waren keine Soldaten, sie waren Demonstranten für den Frieden. Und aus dem geplanten Zeichen für den Frieden wurde der blutigste Anschlag, den die Türkei bislang erleben musste. Unsere Gedanken sind bei den Toten, den Verletzten und natürlich auch ihren Angehörigen. ... ganzen Beitrag anzeigen

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25. September 2015

Keine Waffenlieferungen mehr aus Deutschland

Probleme sollte man dort lösen, wo sie entstehen! Keine Waffenlieferungen mehr aus Deutschland. Aber: dort wo mit deutschen Waffen Menschen getötet wird, kann man nicht einfach nur zuschauen. Insgesamt müssen Abrüstung und Friedenssicherung sowie Friedensschaffung im Fokus der Politik stehen. Das Deutschland aktuell auf Platz 3 der weltweiten Waffenexportländer steht, ist nicht hinnehmbar. ... ganzen Beitrag anzeigen

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23. September 2015

Betrachtet man die steigenden Asylsuchendenzahlen mal anders...

Dass sich die Geschichte in Zyklen wiederholt, ist eine alte Weisheit. Dass man aber aus der Geschichte häufig nichts lernt, traurige und belegbare Realität. Schon die alten Ägypter versuchten die Hyskos durch den Pharaonenwall im Osten abzuhalten, die Römer mit dem Limes, die EU heute mit Abschottungsmaßnahmen an allen Grenzen. Schon viel früher wurden die unterschiedlichsten Regelungen zur Eindämmung vor Überfremdung und gegen Fremde getroffen; man kann hier die befestigten Siedlungen Mesopotamiens oder die Staatsregelungen der griechischen Poleis anführen. Und bewirkt hat es: nichts. Menschen, die sich aus purer Not und Angst auf den Weg begaben, die die Völkerwanderungen auslösten, standen mit dem Rücken zur Wand. Selbst bei schlechten Bedingungen im neuen Land, waren diese immer noch um Welten besser als ihre Situation in der Heimat. Denn freiwillig verlässt man die Heimat, das vertraute Umfeld, sicherlich nicht. So war es und so ist es immer noch. Die Zahl von 450.000 Aslybewerber*innen musste in der aktuellen Jahresprognose auf 800.000 hochgestockt werden. Es ist leider auch –mit Hinblick auf die Dokumentationen- typisch, dass man, als Teil des Geschehens, die Zeit der Völkerwanderung so gar nicht wahrnimmt. Das ist dann das noble Vorrecht der Betrachtung durch die Geschichtswissenschaft zu einem späteren Zeitpunkt. In der Vergangenheit ist aus den Völkerwanderungen immer etwas Positives entstanden, wovor sollte man also Angst haben. Es ist schon interessant, dass wir nach der Diskussion über den Völkerwanderungsgedanken diesen wirklich lesenswerten Artikel hier gefunden haben: http://goo.gl/8JsVIT. ... ganzen Beitrag anzeigen

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