27. Januar 2016

Termine #coops

 

 

1. 28. Januar 2016, Nauwieserstraße 11, ab 18:30 Uhr, AUFTAKTVERANSTALTUNG, BETRACHTUNG DER ABRAHAMITISCHEN RELIGIONEN - wir wollen Wissenbrücken zum besseren Verständnis und für mehr Wissen um die Themen erwerben

Liebe Genossin. Lieber Genosse. Ich erlaube mir Dich, auch im Namen unseres Genossen Walter Kappmeier, zu der ersten Veranstaltung der LAG Christ*innen, die in Kooperation mit dem fds_Saar erfolgen wird, ganz herzlich einzuladen. Thema: „Ist Muhammed unter den üblichen Kriterien der katholischen Kirche als Heiliger kategorisierbar?“ Die LAG Christ*innen bei der Linken Saar führt in Kooperation mit dem fds_Saar am 21. Januar 2016, ab 19 Uhr, in der Nauwieserstr. 11, in Saarbrücken ihre Auftaktveranstaltung zur Betrachtung der abrahamitischen Religionen durch. Als Auftaktthema wurde die Fragestellung „Ist Muhammed unter den üblichen Kriterien der katholischen Kirche als Heiliger kategorisierbar?“ gewählt, da diese zu einer Betrachtung der historischen Person zwingt, aber auch einen interessanten Einblick in die katholische Definition eines Heiligen liefert und natürlich einiger Einblicke in das heilige Buch des Islam, den Qur'an, bedarf. Der Vorwurf eines mohammedanistis
chen Antisemitismus - hier wird ggf. auf die Schicksale der drei jüdischen Stämme der Banu Hazrag, Banu Nadir oder Banu Qainuqa verwiesen - findet mit Verweis auf die erkennbaren arabisch-stammesspezifischen sowie -ethischen Aspekte innerhalb „seiner“ Umma, als Auslöser seiner Handlungen, nur eine marginale Betrachtung. Wen dieses Thema dennoch interessiert, sei auf die folgende Ausarbeitung verwiesen, die kostenlos online zu beziehen ist: „Mohammed und das Judentum, Zwischen Annäherung und Pogrom. Mohammedanistischer Antisemitismus oder arabisch-stammesspezifische sowie -ethische Aspekte als Auslöser seiner Handlungen, Saarbrücken 2011“, PDF: http://goo.gl/qW3kvC. Sie beleuchtet ganz deutlich, dass mit hoher Plausibilität in den drei ausgeführten Handlungen kein Antijudismus, Antisemitismus ist an dieser Stelle sowieso ein äußert unglücklicher Begriff, vorlag, sondern dem Stammesrecht der Umma Rechnung getragen wurde. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und einen
gemütlichen, wie interessanten Abend und einer sich anschließenden lebhaften Diskussionsrunde.

Für das fds_Saar wird bei weiteren Treffen natürlich auch die Frage von Interesse sein, ob der aktuelle Trend zu immer mehr verschiedenen Religions-unterrichten (so auch dem Islamunterricht als Pilotprojekt) zielführender ist, als einen allgemeinen Unterricht anzubieten, der alle Religionen wissenschaftlich-kritisch betrachtet und durch Ethik-Elemente ergänzt ist. Letzterer könnte auch als gute Vorbereitung für ein späteres Theologie- und Geschichtsstudium von Vorteil sein.


2. 11. Februar 2016, Nauwieserstraße 11, ab 18:30 Uhr, Vortrag EU und DIE LINKE.

Der Vortrag unseres Genossen Walter Kappmeier wurde auf den 11. Februar 2016 vorverlegt!!! Beginn 18:30 Uhr, in der Nauwieserstraße 11, Saarbrücken. Thema: DIE LINKE. und die EU. Thematisch wird ein historischer Abriss der Entwicklung geboten, wobei natürlich die tagesaktuellen Reibungszonen hervorgehoben werden.
Ein kleiner Auszug: „Anlass dieses Vortrages war eine Diskussion innerhalb der saarländischen Linken über die Beteiligung an einer Demonstration für das Schengen-Abkommen. Diese Diskussion wie schon vorher die Auseinandersetzungen über das Europa-Wahlprogramm auf dem Hamburger Parteitag 2014 machten deutlich, dass zu diesem Thema ein erheblicher Klärungsbedarf be-steht. Dies ist sicherlich einerseits darauf zurückzuführen, dass sich die europäische Staaten-gemeinschaft wieder einmal in einer schweren Krise befindet, und dieses Mal wahrscheinlich in ihrer schwersten Existenzkrise seit ihrer Gründung in den 50er Jahren. Zum zweiten liegt dieser innerparteiliche Klärungsbedarf auch darin begründet, dass unsere Partei bisher kein einheitliches, von allen getragenes Europabild entwickelt hat, da weder die Außenpolitik noch Europa im zentralen Fokus der innerparteilichen Diskussion standen – auch nicht im Europa-Wahlkampf, der auf Sparflamme lief, wenn er nicht sogar durch
die Konzentration auf den gleichzeitigen Kommunalwahlkampf restlos ausgeblendet wurde. Die europäischen Probleme werden jedoch zunehmend so gravierend, dass unsere Partei ihnen nicht mehr ausweichen kann wie etwa in der Flüchtlingsfrage, der Nahost-Politik oder in Finanz- und Griechenland-Krise, die überwölbt werden von der Auseinandersetzung mit der neoliberalen Ideologie, die seit ca. 20 Jahren die europäischen Gremien dominiert. Zudem erwarten unsere potentiellen Bündnispartner einer gemeinsamen Regierungspolitik von uns eine Klärung unserer Haltung zur europäischen Integration….“ Wer mehr erfahren möchte - die Veranstaltung ist öffentlich!


3. 25. Februar 2016, 18 Uhr, Synagoge Saarbrücken, Führung durch den Kantor Benjamin Chait
BITTE UM ANMELDUNG. Kostenbeitrag, der eigentlich eine Spende an die Jugendarbeit der Synagogengemeinde ist, 1 Euro/Teilnehmer*in. Im Anschluss der rund 90minütigen Führung eine hoffentlich diskussionsfreudige Runde.

 

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