13. Januar 2016

Zwischen Trauer und trauriger Gewissheit

 

 

Wieder ein Anschlag in der Türkei. Diesmal starben bei einem Selbstmordattentat auf dem Platz vor der Blauen Moschee acht deutsche Touristen, neun deutsche Staatsbürger wurden verletzt. „Den Opfern und ihren Angehörigen gelten in diesen Stunden unser Mitgefühl und unsere Gedanken“.

Bei Betrachtung des Anschlages und der absolut marginalen Wahrscheinlichkeit, dass es so viele deutsche Staatsbürger auf diesem belebten Platz der türkischen Metropole rein zufällig trifft, kann man nur feststellen, dass der Krieg nun in voller Härte auch in Deutschland angekommen ist.

„Die schreckliche, menschenverachtende Fratze trifft nun auch Deutschland als Waffenexporteur und militärisches Unterstützungsland. Die Regierung, die Große Koalition, hat einen Weg eingeschlagen und die Bürger zahlen jetzt den Preis: finanziell und nun auch noch mit ihrem Leben. Keiner der Getöteten war ein Soldat, der sich eines Risikos bewusst gewesen ist. Sie wollten Entspannung und Erholung in friedlicher Atmosphäre. Die Frage, die jetzt noch offen bleibt, ist wohl nicht mehr ob, sondern nur noch wann es deutsche Bürger in der Heimat selbst treffen wird.“

 

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